
Malen ist für mich ein Ausdruck des Innern. Ich kombiniere gerne Farben und Formen und versuche so, ein für mich stimmiges Bild zu gestalten. Das entspannt mich. Manchmal dient mir ein Bild oder eine Fotografie als Malvorlage. Es entsteht aber jeweils ein neues Bild, in das ich meinen eigenen Ausdruck lege. Einmal habe ich auch nur ein Thema gewählt, zum Beispiel die Feder, und davon malte ich verschiedene Variationen. Oft habe ich das Bedürfnis, Gesichter zu malen. Es sind häufig Frauengesichter. Ich mag es, mit diesen Portraits Stimmungslagen zum Audruck zu bringen, möchte jedoch nicht beunruhigen oder Konflikte darstellen, sondern eher Harmonie ausdrücken.
Livia Bruderer, geboren 1977 in Zürich, wohnt in Bauma und malt nebenberuflich seit dem 32. Lebensjahr.
Schon als kleines Mädchen malte ich gerne – auch einfach so für mich allein. Doch in der Schule wurde meine Kreativität etwas gehemmt. Später in meinem Leben, im Jahr 2010, entdeckte ich das Malen aber wieder und habe verschiedene Ateliers mitbenützt. Dabei erwarb ich viel Wissen im Umgang mit Farben und Materialien. Seit 2018 male ich zu Hause, was für mich auch eine gute Erfahrung ist. Einen Malkurs habe ich nie besucht. Die individuelle Gestaltungsfreiheit stelle ich über erlernte Maltechnik. Es ist mir wichtig, dass ich intuitiv malen kann, dass das Malen auf eine Art und Weise fliesst, sodass ich alles ringsum vergesse, es kein Richtig oder Falsch gibt. So entsetht das Bild in ungebundener Weise.